Newsletter 1 / 16

1.) Freitag - 29. Januar 2016
Daedalous Abschiedsparty & Release OMEGA by Cold Fusion Prototype
2.) Freitag 5. Februar 2016
Faschingsball mit The UnderCover Project in Mühlhausen
3.) Interview mit Crait Cynetic

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1.) Freitag - 29. Januar 2016
Daedalous Abschiedsparty & Release OMEGA by Cold Fusion Prototype
"You say Good Bye - and I say Hello - Hello Hello......."
LEGENDÄRE ABSCHIEDSPARTY VON DAEDALOUS UND
RELEASE VON OMEGA / COLD FUSION PROTOTYPE
IM DOMIZIL - GEWÖLBEKELLER ++++ EINTRITT FREI!

Daedalous verabschiedet sich von seinen Fans und erfindet sich neu!
Bilder der letzten Konzerte findet ihr auf Facebook hier und hier.

Domizil, Marktplatz 2, 71229 Leonberg.
20 Uhr Eintritt frei
Daedalous feiert mit euch die Good Bye Party!
Die Band nimmt an diesem Abend Abschied vom ProgRock und wird euch in der gleichen Besetzung bald mit neuen Songs, neuem Namen und neuem Style überraschen.

GOOD BYE Daedalous!

HELLO Cold Fusion Prototype!

Release OMEGA by Cold Fusion Prototype
Cold Fusion Prototype präsentieren an diesem Abend eine 30-minütige LIVE PERFORMANCE mit Gesang, Akustikgitarre, Bass und Elektronik.
Ihr erlebt die Premiere von OMEGA um 21.30 Uhr.
EP OMEGA
Künstler: Cold Fusion Prototype
Komposition und Text: Crait Cynetic
Genre: Melodic Death Metal / Soundtrack / Industrial

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2.) Freitag 5. Februar 2016

Faschingsball mit The UnderCover Project in Mühlhausen

Wir freuen uns sehr auf die Premiere von Sängerin Celine bei
The UnderCover Project!

Hausball 2016
Es ist wieder soweit! Am Freitag, den 05.02.2016 ab 20 Uhr, lädt der Musikverein Mühlhausen wieder zum Großen Hausball im Kollmar und Jourdan Gebäude ein.
“Echte Narren, die was auf sich halten, feiern Fasnet so wie die Alten“.
Getreu diesem Motto wurde der erste Hausball der Bauernkapelle Stadelbach 1831 im Kollmar- und Jourdan Gebäude 2007 zum großen Faschingsevent am Faschingsfreitag.
Die Planungen, mit einem bunt gemischten Publikum quer durch alle Altersgruppen gemeinsam zu feiern, zu tanzen und Spaß zu haben, gingen immer auf – nicht zuletzt deshalb, weil die Idee, alkoholfreie Getränke und Cocktails deutlich billiger anzubieten als alkoholische, bei den Besuchern auf breite Zustimmung stößt. Auch der Musikmix von rockiger Partyband und Bauernkapelle gefällt den bunt verkleideten Faschingsnarren und verbreitet gute Laune, die zum ausgelassenen Tanzen bis in die frühen Morgenstunden animiert.
Auch in diesem Jahr sorgt die Coverband The UnderCover Project wieder für eine rockige Abwechslung. Mit einer Mischung aus Rock & Pop, Oldies und aktueller Musik haben sie schon letztes Jahr dem Partyvolk mächtig eingeheizt! Und zum ersten Mal mit der neuen Stimme CELINE .
Freundlich und unterstützend durch die Mühlhausener Bandle.

Die Anzahl der Karten ist beschränkt.
VVK 7 € (Blumenladen Florissimo in Tiefenbronn)
AK 9 €
Kostümierung erwünscht

Link zum Event

Link zur Bildergalerie 2015

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3.) Interview mit Crait Cynetic

Warum der Name Crait Cynetic?
Der Name entstand ursprünglich aus dem Zusammenführen von "creator", "kynetic" und "cybernetic" und drückt für mich aus, dass ich etwas erschaffe, das lebt, das sich verändert. Das drückt auch meine Einstellung zu meiner Musik und Kunst aus: Ich möchte nicht mit der starren Einstellung ans Werk gehen und sagen "heute mache ich einen Song mit düsterer Stimmung, der am Ende Genre XYZ zugeordnet ist". Ich möchte dem kreativen Prozess den Raum einräumen, den er braucht und gleichzeitig meinen Hörern eine Welt bieten, die nicht durch meine Grenzen definiert ist sondern die Möglichkeit bieten, mit eigenen Gedanken, Erinnerungen und Emotionen gefüllt zu werden. Etwas Lebendiges eben.
Welche anderen Musiker waren an der EP beteiligt?
Für OMEGA hatten wir Tobias als festes Mitglied an der Gitarre und Teddy als Gastsänger im Boot.
Was hat es mit dem Namen „OMEGA“ auf sich?
Omega schien mir treffend und zugleich ein schönes Wortspiel. Omega, also der letzte Buchstabe im griechischen Alphabet stellt ein Symbol für das Ende dar. Damit wird einerseits eine Verbindung zum Endzeit-Thema der Band hergestellt, andererseits spiegelt es für mich auch die Aussage wieder, die erste CD von „Cold Fusion Prototype“, (kurz: „CFP“) direkt mit dem Wort „Ende“ zu beginnen und damit gegen den Strom der mit dem Buchstaben verbundenen Konvention zu schwimmen.
Und wie kamst du auf „Cold Fusion Prototype“ als Bandname?
Ich war lange Zeit auf der Suche nach einem modern und wissenschaftlich anmutenden Namen für das Projekt. Wie genau ich auf den Namen aufmerksam geworden ist, bleibt mir selbst ein Rätsel. Viel wichtiger ist mir die Bedeutung: Die kalte Fusion ist eine Technologie, die bisher nur theoretisch bewiesen wurde. Sie bietet die Möglichkeit günstige und „saubere“ Energie für die Menschheit herzustellen und damit zahlreiche Konflikte um Ressourcen zu beenden. Gleichzeitig kann sie wie die Kernenergie und die Atombombe zu einer Waffe umfunktioniert werden, neben der konventionelle Atombomben wie Kerzen im Nebel wirken. Und der Zusatz „Prototype“ verkörpert für mich, dass wir hier etwas Neues schaffen und nicht einfach die Musik und Konzepte anderer Leute nachspielen.
Wo siehst du dich, wenn du deine Person auf ein Genre einkreisen müsstest?
Ich muss den Bands, mit denen ich in den letzten Jahren gespielt habe, natürlich Tribut zollen und mich ganz klar den "härteren" Musikrichtungen zuordnen. Ich liebe verzerrte Gitarren, schiebende Rhythmen, druckvolle Klangwände, die einen einfach umhauen. Das gibt eine gewisse Richtung vor. Aber darüber hinaus bin ich sehr offen, was sich auch in CFP wiederspiegelt: Neben den genannten Elementen haben wir mit dem Orchester und der Percussion sehr viele Einflüsse aus der klassischen Musik und der Filmmusik, sowie elektronische Elemente, die eine erste Anlehnung an Dubstep, Techno oder Hiphop darstellen. Bei meinen aktuellen Jamsessions spielen diese Einflüsse inzwischen eine deutlich größere Rolle.
Wie laufen diese Jamsessions ab?
Das ist sehr unterschiedlich. Manchmal schwirrt mir eine Melodie oder eine Idee für eine Struktur im Kopf rum, die ich dann erstmal notiere und dann ausschmücke, umarrangiere und verändere, bis sie perfekt ist. An manchen Tagen sitze ich auch einfach mit der Gitarre auf dem Sofa und bei der richtigen Stimmung "fließen Melodien aus den Fingern". Wenn etwas dabei ist, was meine Aufmerksamkeit einfängt, geht es wieder an den PC und es wird arrangiert und aufgenommen. Mir scheint hier besonders wichtig, dass man sich die Zeit nimmt und entspannt am Material arbeitet. So fügen sich Stück für Stück Elemente zu Songs zusammen, auf deren Basis ich dann die Notensätze für Tobias erstelle. Viele Elemente, die auf der EP "OMEGA" zu hören sind, sind erst zusammen mit den finalen Aufnahmen der Gitarren entstanden. Das hat uns ermöglicht, die Songs mit einem unglaublichen Detailreichtum auszustatten, weil wir jeden Part immer und immer wieder auf den Prüfstand stellen konnten.
Wo wurde die CD produziert?
Dank des digitalen Zeitalters konnten wir hier drei Aufnahmeorte kombinieren. Die Gitarren wurden bei Tobias zuhause aufgenommen. Wir haben das Gitarrensignal ohne Mikrofon direkt aus dem Verstärker abgegriffen, was uns nicht an einen gut klingenden Raum und eine passende Mikrofonierung gebunden hat. Die Gesänge haben wir in einem Mietstudio in Waiblingen aufgenommen, in dem ich auch für andere Projekte schon viele Aufnahmen gemacht habe. Mir war wichtig, hier keine großen Kompromisse einzugehen und auf eine Umgebung zu setzen, in der ich Erfahrung habe. Der finale Durchbruch war mit Sicherheit die Hilfe von Tobias beim Aufnehmen der Vocals. Er hat ein unglaubliches Feingefühl dafür, ob eine Passage funktioniert oder nicht. Gerade wenn ich selbst hinter dem Mikro stehe, fehlt mir der Abstand zu den Songs, um die letzten Prozent herauszukitzeln. Da hilft eine erfahrene Person hinter dem Mischpult enorm. Die restlichen Instrumente habe ich in meinem heimischen C4-Studio eingespielt bzw. programmiert und gemischt.
Es ist für euch also nicht das erste Projekt, das ihr schultert?
Es ist nicht das erste Projekt, wir sind alle erfahrene Musiker und stehen schon viele Jahre aktiv auf der Bühne. Allerdings ist jedes Projekt anders und hat seine eigenen Herausforderungen. Gerade für mich war die Rolle als Produzent und Musiker ein ganz besonderes Erlebnis. Zu jeder Zeit nochmal alles über den Haufen werfen zu können und einen anderen Ansatz zu verfolgen ist Fluch und Segen zugleich: Das Ergebnis kann sich wirklich hören lassen, man darf sich allerdings auch nicht in der Endlosigkeit der Möglichkeiten verlaufen.
In welchen Projekten seid/wart ihr in den letzten Jahre noch beteiligt?
Ich war hauptsächlich mit Revealing Dawn unterwegs, wo ich vor zwei Jahren ausgestiegen bin, um mich mehr auf CFP zu konzentrieren. Darüber hinaus habe ich als live-Drummer mit Voices of Destiny als Support für Xandria und Epica durch Europa getourt und bei Tales of Nebelheym das ein oder andere Mal an der Cajon ausgeholfen. 2016 kommt voraussichtlich noch eine CD einer Heavy Metal Band, bei der ich Schlagzeug gespielt habe. Diese Engagements sind allerdings alle beendet, CFP ist nun wirklich im Fokus meiner musikalischen Arbeit.
Tobias hat bei Malstrom Gitarre gespielt, durch ein gemeinsames Konzert mit Revealing Dawn haben wir uns kennengelernt. Als ich irgendwann nach einem Gitarristen für CFP gesucht habe, hat uns sein ehemaliger Malstrom-Kollege mehr oder minder zusammen gebracht. Zum Glück sollte man sagen! Teddy singt noch für Tales of Nebelheym und Daedalous.
Welche Instrumente spielst du?
Ursprünglich habe ich meine musikalische Laufbahn als Schlagzeuger begonnen. Das dürfte so im Jahr 2000 gewesen sein. Durch diverse Bands und Freunde sowie meine Familie habe ich allerdings schon früh andere Instrumente schätzen gelernt und spiele inzwischen auch Bass und Gitarre. Zum Jammen spiele ich außerdem oft Keyboard. Ich denke, dass durch das Wissen, wie andere Instrumente zu spielen sind, ein großer Vorteil für das Songwriting als Solches entsteht.
Hast du weitere Pläne?
Aber sicher! Im Moment sind viele Dinge im Umbruch und in der Vorbereitung, zu viel will ich allerdings noch nicht verraten. Sicher ist: Das erste Album ist fertig geschrieben. Wir bereiten aktuell die Aufnahmen vor, gehen nochmal alle Passagen durch und feilen an ein paar verbleibenden Ecken und Enden. Das C4 Studio wird zwischenzeitlich mit neuer Ausrüstung aufgewertet und nach der Releaseparty beginnen dann direkt die Gitarren- und Bassaufnahmen. Ich habe bereits ein paar Demos aufgenommen und den groben Pfad festgelegt, wie die Platte klingen soll. Diesmal ist recht klar, was ich mehr bzw. weniger in den Fokus des Mix rücken möchte. Ausserdem startet gerade die Arbeit an Merchandise und einer Homepage. Es wird ein tolles und spannendes Jahr 2016. Wir sind eine effektive und kreative Truppe geworden und ich bin überzeugter denn je, dass wir auf einem guten Weg sind. Insbesondere die Arbeit mit Pangalactic Records hat uns nochmal ein Stück weiter gebracht und uns Anhaltspunkte gegeben, wo wir noch besser werden können. Musik zu machen bedeutet eben auch: Jedes Mal eine Schippe mehr drauflegen. Auf OMEGA bin ich primär als Leadsänger zu hören. Einige Keyboard- und Percussion-Passagen habe ich für ein besseres Feeling selbst eingespielt. Darüber hinaus werde ich für das Album, dass OMEGA folgen wird den Bass einspielen. Die Gitarren verbleiben weiterhin bei Tobias, der einen exzellenten Job gemacht hat. Bei ihm spürt man ganz deutlich die vielen Jahre, die er bereits Gitarre spielt. Insbesondere die Leadgitarren haben eine Klarheit im Sound, die ich nicht selbst einspielen könnte.
Was sind deine musikalischen Wurzeln und Einflüsse?
Meine Wurzeln sind relativ diffus und werden auf den Rock und Metal um die Jahrtausendwende zurückgehen, als ich angefangen habe, mich musikalisch zu orientieren. Mein Einstieg waren Bands wie Linkin Park, Metallica und Rammstein. Über die Jahre hat sich das natürlich weit gestreckt und ich bin wie ein Schwamm, der Musik aufsaugt und verarbeitet. Seit langer Zeit sind Bands wie Machine Head, Dark Tranquillity oder Fear Factory große Einflüsse, allerdings auch Komponisten wie Hans Zimmer oder Howard Shore. Diese Liste lässt sich sicherlich beliebig erweitern, es muss eben gefallen und ins Ohr gehen.
Gibt es eine Message in deinen Texten?
In meinen Augen ist das sogar einer der zentralen Bausteine des Projekts. CFP erzählt die Geschichte einer zukünftigen Welt, die sich am Rande des Abgrunds befindet. Die Menschheit befindet sich in einer scheinbar ausweglosen Situation rund um Krieg, Umweltverschmutzung, Korruption und Ungerechtigkeit. Die Frage, die sich stellt ist: Laufen wir auf eben jene fiktive Welt zu? Welche Welt wollen wir zukünftigen Generationen hinterlassen? Was ist das Vermächtnis unserer Gesellschaft?
CFP ist eine Konzeptband. Jedes Album erzählt eine Facette dieser Geschichte und die Songs sind inhaltlich miteinander verknüpft. OMEGA stellt einen Auszug aus dem ersten Album dar.
Der Opener "Theater Of War" befasst sich damit, dass sich die Welt bereits in einem Dauerkriegszustand befindet, die Menschen diese Wahrheit allerdings nicht akzeptieren wollen und sich nur allzu gern von den Medien belügen lassen. Aber dieser Sturm wird nicht an den Menschen vorüberziehen.
Der zweite Songs "Along With The Black Tide" befasst sich mit dem Thema der Heimatlosigkeit, der Flucht und der Vertreibung von Menschen, die in einen Alptraum geboren wurden.
Der letzte Song "Wastelands Arise" handelt von der voranschreitenden Umweltverschmutzung und Ausbeutung von Ressourcen. Immer effizientere Methoden zum Abbau immer knapperer Rohstoffe ohne Rücksicht auf die damit einhergehenden Risiken und Gefahren.
Die Texte habe ich teilweise schon vor ein paar Jahren geschrieben, scheinen mir allerdings aktueller denn je zu sein. Und damit kommt wieder die Frage auf den Tisch: Laufen wir auf eben jene fiktive Welt zu?
Welche Zielgruppe siehst du für deine Songs?
CFP ist sicherlich keine Musik für den romantischen Abend vor dem Kaminfeuer. Ich würde OMEGA jedem ans Herz legen, der sich für verzerrte Gitarren und eine moderne, düstere Stimmung begeistern kann. Ich denke, jeder Fan dieser Elemente wird sich über etwas "frischen Wind in den Ohren" freuen und eine CD begrüßen, die entgegen vieler aktueller Produktionen so schon zig Mal aufgenommen wurde. Ganz egal, ob Filmfan, Gamer oder Rockfan, hier haltet ihr den Soundtrack zum Weltuntergang in den Händen.
Wann und wo ist Release?
Am 29.01.2016 findet die Releaseparty im Domizil in Leonberg statt. Wir haben die eine oder andere Überraschung vorbereitet und werden einen speziell für diesen Abend geschriebenen Song aufführen - eine weitere Herausforderung in einem so detailreichen Projekt, das momentan nur im Studio existiert. Mit dabei werden Daedalous sein, die ihr Abschiedskonzert spielen werden. Der Eintritt ist frei und die Location ist wirklich wunderschön. Perfekt für unseren Ansatz, ein exklusives Konzert Auge in Auge mit den Fans zu geben und auf diesem Weg "Danke" für die Unterstützung und Treue der letzte Jahre zu sagen.

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Impressum

Pangalactic Records
Label . Events . Artists
Margot Rosenberger, Geschäftsleitung
Bärenweg 19, 71296 Heimsheim 
07033 - 537626 und 0160 - 2204768
info@pangalactic-records.com

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